Proteinshake ohne Proteinpulver (Rezept)

Kennst du diese Morgen, an denen einfach alles gleichzeitig passiert? Brotdosen packen, Kinder anziehen, Termine im Kopf sortieren – und irgendwo dazwischen versucht man selbst noch, nicht nur schnell einen Kaffee zu trinken, sondern irgendwie eine gute Mahlzeit zu sich zu nehmen.

Genau für solche Tage ist mein Proteinshake ohne Proteinpulver pures Gold wert.

Ich wollte schon lange einen gesunden Proteinshake selber machen, der mich wirklich satt hält, keine künstlichen Zusätze enthält, ohne Süßstoffe auskommt und nicht dieses künstliche “Pulver-Gefühl” im Mund hinterlässt. Also habe ich angefangen zu experimentieren – und was soll ich sagen? Herausgekommen ist ein leckerer Eiweissreicher Shake, der easy peasy gemacht ist und das tut was er soll: mich satt und glücklich machen 🙂

Proteinshake ohne Proteinpulver

Proteinshake ohne Proteinpulver – natürlich, sättigend & gesund

Mein Protein Shake ohne Pulver kommt ganz ohne industriell hergestelltes Eiweißpulver aus. Stattdessen landen Skyr, Mandelmehl, Chiasamen und frisches Obst im Mixer. Das Ergebnis ist herrlich cremig, angenehm natürlich süß und vor allem: langanhaltend sättigend, ohne schwer im Magen zu liegen.

Gerade in meinem oft stressigen Mama-Alltag brauche ich Rezepte, die schnell gehen, gesund sind und mich zuverlässig durch den Vormittag bringen – ohne Heißhunger und ohne Energietief. Dieser Shake ist für mich Frühstück, Snack und manchmal sogar kleine Rettung in einem.

Wenn du Wert auf Clean Eating, natürliche Zutaten und eine ausgewogene Ernährung legst, dann ist dieser Proteinshake ohne Proteinpulver eine wunderbare Alternative zu herkömmlichen Shakes – natürlich, unkompliziert und schnell gemacht. Genau so, wie ich es liebe.

Warum ich auf konventionelles Eiweißpulver verzichte

Proteinshakes sind überall – im Fitnessbereich, beim Abnehmen, in der Werbung. Viele Produkte enthalten jedoch Zucker, Süßstoffe, künstliche Aromen oder stark verarbeitete Inhaltsstoffe.

Das fühlt sich für mich nicht richtig an.

Ich mag es einfach, bewusst und natürlich – so wie bei meinen Rezepten auf Zuckerschnee. Wenn ich meinen Proteinshake ohne Proteinpulver zubereite, möchte ich also genau wissen, was drin ist. Mein Körper bekommt:

  • hochwertiges Eiweiß aus Milchprodukten (ich setze hier auf Bioqualität)
  • gesunde Fette aus Nüssen & Samen
  • Ballaststoffe für eine gute Sättigung und einer gesunden Verdauung
  • natürliche Süße aus Obst

Kein Schnickschnack. Kein künstlicher Nachgeschmack.

Einen Proteinshake selber zu machen – ganz ohne Eiweißpulver – ist für mich die perfekte Mischung aus Clean Eating, Alltagstauglichkeit und echtem Genuss. Ich liebe Rezepte, die unkompliziert sind, natürlich bleiben und sich ganz entspannt in unser Familienleben einfügen.

Wenn du also einen gesunden Proteinshake ohne Pulver, einen natürlichen Eiweißshake zum Abnehmen oder eine schnelle, ausgewogene Frühstücksidee suchst, dann probier diese Variante unbedingt aus.

Oft sind es genau diese einfachen, gesunden Rezepte, die den Alltag leichter machen – und richtig gut schmecken.

Was kann man als Ersatz für Proteinpulver nehmen?

Eine meiner liebsten Alternativen ist Mandelmehl. Es ist:

  • besonders eiweißreich (ca. 53 g Protein pro 100 g)
  • ballaststoffreich
  • glutenfrei
  • kohlenhydratreduziert
  • von Natur aus leicht süßlich im Geschmack

Mandelmehl entsteht aus blanchierten Mandeln, die schonend teilentölt und anschließend fein gemahlen werden. Dadurch enthält es deutlich weniger Fett als gemahlene Mandeln – und hat eine besonders feine, leichte Struktur.

Eiweissshake ohne Pulver

Unterschied zwischen Mandelmehl und gemahlenen Mandeln

Ganz ehrlich – lange dachte ich selbst, dass Mandelmehl und gemahlene Mandeln einfach dasselbe sind. Sind ja schließlich beides gemahlene Mandeln, oder? Aber tatsächlich gibt es einen entscheidenden Unterschied.

Mandelmehl wird nach dem Mahlen schonend teilentölt. Das bedeutet: Ein großer Teil des natürlichen Mandelöls wird herausgepresst. Dadurch enthält Mandelmehl nur noch etwa 10 Gramm Fett pro 100 Gramm. Gemahlene Mandeln hingegen werden nicht entölt und bringen deshalb rund 59 Gramm Fett pro 100 Gramm mit.

Das merkt man übrigens nicht nur an den Nährwerten, sondern auch an der Konsistenz. Mandelmehl ist viel feiner, trockener und wirkt fast „leichter“. Gemahlene Mandeln sind dagegen etwas gröber und durch ihren höheren Fettgehalt deutlich “schwerer”.

Für meinen Proteinshake ohne Proteinpulver greife ich deshalb ganz bewusst zu Mandelmehl. Es macht den Shake wunderbar cremig und sättigend, ohne ihn schwer oder zu mächtig wirken zu lassen – und geschmacklich bleibt es angenehm dezent im Hintergrund. Genau so, wie ich es liebe.

Warum sind Proteine so wichtig?

Proteine gehören zu den drei Hauptnährstoffen und versorgen unseren Körper mit essenziellen Aminosäuren. Diese braucht er für:

  • Muskelaufbau
  • Haut, Haare & Nägel
  • Knochenstruktur
  • Stoffwechselprozesse

Wenn du abnehmen, Muskeln aufbauen oder Heißhunger vermeiden möchtest, ist eine ausreichende Eiweißzufuhr besonders wichtig.

Ein gesunder Proteinshake ohne Proteinpulver kann dich dabei wunderbar unterstützen – natürlich sättigend und ohne Zuckerzusätze.

Proteinshake ohne Proteinpulver selber machen

Das Besondere an diesem Shake?
Er sättigt langanhaltend, ohne zu beschweren. Du kannst ihn genießen als:

  • leichtes Frühstück
  • Pre-Workout Snack
  • Post-Workout Mahlzeit
  • gesunde Zwischenmahlzeit im stressigen Alltag

Die Kombination aus Skyr und Mandelmehl liefert hochwertiges Eiweiß – ganz ohne künstliches Pulver.

Variationen für deinen natürlichen Proteinshake

Du möchtest dein Rezept anpassen? Kein Problem:

  • Statt Skyr kannst du Magerquark verwenden.
  • Für extra Energie: 1 Handvoll Haferflocken ergänzen.
  • Für noch mehr Protein & gesunde Fette: 1 EL Nussmus deiner Wahl hinzufügen.
  • Für mehr Süße: 1–2 Medjool-Datteln mitpürieren.
  • Pflanzliche Variante: Skyr durch Sojajoghurt oder Kokosjoghurt ersetzen.

Mein Fazit

Mein Proteinshake ohne Proteinpulver ist nicht nur sättigend, sondern auch unglaublich lecker und voll mit natürlichen Zutaten. Mit Mandelmehl, Skyr und frischem Obst bekommst du eine echte Nährstoffbombe – ganz ohne künstliche Zusätze.

Gerade wenn du auf Zucker verzichten, deinen Stoffwechsel unterstützen oder dich bewusster ernähren möchtest, ist dieses Rezept eine wunderbare Alternative zu fertigen Proteinshakes.

Probier es unbedingt aus – und erzähl mir gern, welche Variante dir am besten schmeckt. 🙂

Proteinshake ohne Proteinpulver

5 from 1 vote
Rezept von Aurora Gang: InternationalKüche: Breakfast, Snack, pre Workout, post WorkoutSchwierigkeit: easy
Portionen

1

Portionen
Zubereitungszeit

5

minutes

0

Minuten

Wenn du Wert auf Clean Eating, natürliche Zutaten und eine ausgewogene Ernährung legst, dann ist dieser Proteinshake ohne Proteinpulver eine wunderbare Alternative zu herkömmlichen Shakes – einfach & schnell zubereitet, lecker und wunderbar sättigend.

Zutaten

  • 200 g Skyr

  • 2 EL Mandelmehl

  • 1 EL Chiasamen

  • 1 TL Flohsamenschalen (optional für eine gute Verdauung)

  • 1/2 Banane

  • 2 Datteln entsteint (optional für mehr Süße)

  • 1 Pfirsich (alternativ frische Beeren)

Anweisungen

  • Wasche den Pfirsich, halbiere ihn, entferne den Kern und würfle das Fruchtfleisch grob. Schäle die Banane und schneide sie in Stücke. Zerkleinere auch die Datteln grob.
  • Gib alle Zutaten in einen Mixer und püriere sie auf hoher Stufe zu einem cremigen Shake. Alternativ kannst du einen Pürierstab verwenden.
  • Wenn der Shake für dich zu dickflüssig ist, füge etwas mehr Wasser hinzu, bis die Konsistenz passt.
  • Fertig ist dein Proteinshake ohne Proteinpulver. Lass ihn dir schmecken 🙂

tipp

  • Ballaststoffe sind wunderbar für unsere Verdauung und halten lange satt. Die DGE empfiehlt etwa 30 g Ballaststoffe täglich für Erwachsene. Wenn du deine Ernährung ballaststoffreicher gestaltest, achte auf zwei Dinge:

  • Viel trinken – Wasser oder ungesüßter Tee helfen, damit die Ballaststoffe gut quellen können.

  • Langsam steigern – gib deinem Darm Zeit, sich daran zu gewöhnen, sonst kann es zu Blähungen oder Bauchschmerzen kommen.

  • Wie so oft gilt: alles Schritt für Schritt – sei achtsam mit dir und deinem Körper.

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