Wir heiraten! Die ersten 4 Schritte für eine stressfreie Hochzeitsplanung

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Unzählige Tipps und Tricks was die Planung der Hochzeit betreffen findet man im Internet. Und oftmals, wenn ich diese lese denke ich: Jaaa, kann man so machen, muss man aber nicht. Gerade wenn man im Sommer heiraten möchte und bestimmte Vorstellungen hat und/oder das Budget limitiert ist und/oder ein besonderes Datum wie zum Beispiel den 07.07.2017 oder 18.08.2018 haben möchte und nicht in Stress und Panik verfallen möchte, lohnt es sich frühzeitig anzufangen.

Unsere Hochzeit mag da mit 2 Jahren Vorlaufszeit etwas überdimensioniert sein, ich empfehle aber 1- 1.5 Jahre im Voraus anzufangen. Natürlich kann man auch innerhalb von 6 Monaten planen und alles hinbekommen und auch eine schöne Hochzeit haben. Die Frage ist nur, ob man dann alles so hat, wie man es sich vorstellt. Und ob man diese besondere Zeit, die man ja nur einmal im Leben anstrebt, nicht mehr genießen möchte, anstatt mit Hochdruck und evtl auch Stress diese wundervolle Zeit zu verbringen.

Denn eins ist sicher, es gibt einige die 6 Monate vorher Schwierigkeiten haben, eine passende Location, das passende Kleid oder den passenden Fotografen zu finden. Denn man ist, auch wenn es für einen so vorkommt, nicht das einzige Paar, dass sich das Ja Wort an diesem Tag gibt 🙂 Deshalb möchte ich euch in nächster Zeit meine Erfahrungen sowie Tipps und Tricks für euren schönsten Tag mitgeben 🙂 Heute soll es darum gehen, wie ihr die ersten Schritte gestalten solltet, um einen tollen Start in die Planung zu haben.

 

Auf das „Wie heiraten“ kommt es an:

Der Antrag ist gemacht. Nun solltet ihr mit eurem Partner besprechen, wie ihr euch eure Hochzeit vorstellt. Wollt ihr groß und pompös im Schloss heiraten? Oder nur im ganz kleinen Kreise am Strand der Nordsee? Wollt ihr ausschließlich standesamtlich heiraten oder ist euch vielleicht auch eine kirchliche bzw freie Trauung wichtig? Um euch ein paar Anregungen dazu zu geben, zeige ich euch hier die Aspekte, die für oder gegen das eine oder andere sprechen.

Standesamt:

Dies muss immer gemacht werden, denn ohne diese ist man offiziell nicht verheiratet. Meistens findet die Trauung im Rathaus statt, da diese nicht überall gemacht werden darf. Manche Gemeinden bieten meist kostenpflichtige Trauungen an anderen Orten, wie zum Beispiel in einem Schloss an. Das ist aber nicht überall so und man sollte sich zuvor in der jeweiligen Gemeinde darüber informieren. Wichtig zu wissen ist, dass die Termine beim Standesamt max 6 Monate vorher fest reserviert werden. Bei manchen Gemeinden kann man zwar auch schon vorher reservieren, trotzdem wird der Termin erst 6 Monate vorher fix gemacht. Dabei gilt: Wer zuerst kommt, hat die besten Chancen auf seine Wunschuhrzeit.

Oftmals ist die standesamtliche Trauung ein sehr nüchterner, staatlicher Akt .Wenn ich dabei an unsere Trauung denke, wäre ich enttäuscht gewesen, wenn dies die einzige Trauung gewesen wäre. Es wurde nichts persönliches von uns eingebracht und der Standardtext wurde im Schnelldurchlauf runtergerattert. Das ist natürlich nicht überall so und es gibt durchaus Gemeinden, die wunderschöne standesamtliche Trauungen machen, diese sind aber eher die Seltenheit.

 

Deshalb, oder an den Glauben an Gott heiraten viele ein zweites Mal.

Kirchliche Trauung:

Viele Frauen träumen schon als kleines Kind davon, im Prinzessinnenkleid in die Kirche zu schreiten und dort seinem Partner das Ja-Wort zu geben. Der wahre Grund für so eine Trauung sollte meiner Meinung aber sein, dass man an Gott glaubt und einem der Segen Gottes wichtig ist.

Wichtig hierbei ist, dass mindestens einer der Eheleute dem christlichen Glauben angehört. Wenn beide ausgetreten sind oder noch nie dem christlichen Glauben angehört haben, weil sie nie getauft wurden, müssen sie zuvor der Kirche eintreten bzw. sich taufen lassen.

Außerdem gilt es zu beachten, dass eine kirchliche Trauung einen gewissen Ablauf hat und man je nach Pfarrer mehr oder weniger Mitbestimmen darf.

Wir werden kirchlich heiraten und sind froh, dass wir einen sehr aufgeschlossenen und für Ideen offenen Pfarrer haben. Nichts desto trotz wird es natürlich auch bei unserer Trauung gewisse feste Programmpunkte geben.

 

Freie Trauung:

Wer an Gott nicht glaubt oder einfach nicht in einer Kirche heiraten möchte, sollte eine freie Trauung in Erwägung ziehen. Diese kann frei oder mit christlichem Hintergrund durchgeführt werden.

Mittlerweile bieten auch immer mehr Locations an, die freie Trauung bei sich im Hause führen zu können und anschließend dort zu feiern. Wenn das nicht gegeben ist, muss neben einem freien Trauredner, auch eine passende Location finden. Hier sollte man dabei beachten, dass am Hochzeitstag nicht die Sonne scheinen muss und man so auch immer einen Plan B für den worst case bereit haben sollte. Dies alles sind natürlich zusätzliche Kosten.

Der freie Trauredner kann jemand aus dem Freundes-/Familienkreis sein oder auch ein/e fremde/r Trauredner/in. Zusammen mit der Person könnt ihr die Trauung dann so gestalten, wie ihr das gerne möchtet.

 

Die Gästeliste:

Parallel dazu solltet ihr eine vorläufige Gästeliste erstellen. So habt ihr einen groben Plan, wie viele Leute ihr dabei haben wollt. Vorläufig deshalb, weil sich bis zum Versenden der Einladungen noch einiges tun kann. Manches ist teurer als man geplant hat und man merkt, dass man sich so viele Gäste nicht leisten kann oder, gerade bei so langer Vorlaufzeit, kommt vielleicht auch der ein oder andere noch hinzu, von dem man erstmal gar nicht gedacht hat, dass man sie/ihn unbedingt einladen möchte.

Deshalb sagt diese Gästeliste erstmal nichts darüber aus, wen ihr nachher tatsächlich auch einladen werdet. Sie ist aber für die Kostenkalkulation und später auch für die Auswahl der Location, die Dienstleister sowie die tatsächlichen Kosten notwendig.  Deshalb sortiert eure Gäste nach Wichtigkeit. Wer muss unbedingt dabei sein und bei wem wäre es lediglich schön, dass er dabei ist?

 

Money, money, money:

Leider lässt es sich auch bei einer Hochzeit nicht nur von Luft und Liebe leben, weshalb ein Budgetplan sehr sinnvoll und auch notwendig ist. Macht euch Gedanken darüber was ihr im groben wollt. Soll es einen Eiswagen geben? Möchtet ihr eine Ganztagesreportage oder sogar ein professionelles Hochzeitsvideo? All diese Posten solltet ihr euch aufschreiben. Schreibt alles auf, was ihr euch erträumt, später kann immer noch gestrichen oder angepasst werden, was nicht ins Budget passt.
Eine sehr gute Möglichkeit dafür ist, ein Konto auf dieser Seite anzulegen: http://www.wir-sagen-ja.com/
Dort gibt es einen Budgetplaner mit allen wichtigen Punkten und auch gleich Kostenvorschläge.

 

Ordnung ist alles:

Ich empfehle euch in jedem Fall einen Hochzeitsordner anzulegen. Dies kann ganz Oldschool ein Hardware Ordner, aber auch ein Ordner zum Beispiel auf Dropbox, den ihr mit eurem Partner teilt, sein. Hier ist es wichtig, was euch besser gefällt.

In den Ordner kommen dann alle Rechnungen, Verträge, To Do Listen usw rein. Damit ihr alles immer gleich zur Hand habt.

 

Dies waren meine 4 Punkte mit denen ihr beginnen solltet. Sie bilden einen sehr guten Grundstein dafür, um der Feier etwas Form zu geben. Zugegeben, manches ist nicht leicht, aber eben auch  unerlässlich um einen wundervollen Tag nach seinen Vorstellungen zu erleben.

Ihr habt noch Ergänzungen? Dann lasst mich das gerne in den Kommentaren wissen 🙂
Ansonsten:Viel Erfolg bei den ersten Schritten.

Du heiratest bald und dich interessieren brennend meine zukünftigen Tipps? Dann empfehle ich dir mir auf den Sozialen Medien zu folgen 🙂

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Bis bald 🙂

 

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