Warum es hier so ruhig ist und warum ich meine Identität verloren habe

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Hallo ihr Lieben,

lang ist her als ich den letzten Blogartikel hier verfasst habe und es wird sich in nächster Zeit wohl auch erstmal nicht ändern, bzw wird es hier wahrscheinlich nur sporadisch voran gehen. Ich habe lange überlegt, wie ausführlich es euch sagen soll und habe mich entschieden euch alles per Video zu erklären. Einfach weil ich ehrlich zu euch sein möchte, damit ihr die Situation verstehen könnt und vielleicht auch um Eltern, evtl Betroffenen Mut zu machen und Beamten zu zeigen wie doof ihr Verhalten sein kann.
Im Video erkläre ich euch, warum es hier so ruhig ist und warum ich nicht nur meinen Ausweis, sondern auch  meine komplette Identität verloren habe.

Es wird heute also KEIN Rezept geben. Ich hoffe ihr könnt das alle verstehen.

 

EDIT: Es wäre super wenn ihr den Beitrag teilen könnt, damit so viel Druck wie möglich auf die Stadt aufgebaut wird und die gezwungen werden zu handeln. Vielen Dank 🙂

 

 

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6 Antworten

  1. Ohwei, das ist ja richtig großer Mist! Ich drücke Dir die Daumen, dass das alles zeitnah geklärt wird, Du Deinen Kopf wieder frei bekommst und wieder optimistisch in die Zukunft schauen kannst. Fühl Dich gedrückt <3

    Jette

  2. Aber wenn die Namensangleichung damals per gericht entschieden wurde, müsste es doch darüber unterlagen geben und auch nachvollziehbar sein WO da der fehler lag, denn wenn das gericht dafür war, dann ist das doch nur verwaltungsaufwand, der da schief gegangen ist. Da du ja auch den Ausweis auf den namen bekommen hast, muss da doch auch was gewesen sein.
    Hoffe der Anwalt hilft dir da. Ist schon echt ein Unding. Also ich würde echt da ansetzen, wo der anfang war um den schuldigen rauszubekommen. Aber ist natürlich wieder typisch behörde.

    Übrigens, bei mir musste nur meine Mama zur Behörde und sagen das ist meine tochter, also als zeuge unterschreiben und ich bekam so meinen Ausweis. beim zweitenmal reichte mein Führerschein zum beweisen, da da foto drauf ist und behördlich korrekt war. Ich habe oft meinen Ausweiß verloren und NIE meine Geburtsurkunde dazu gebraucht.

    • Wie gerade auch schon auf Facebook geantwortet :-):
      Es ist wohl Gang und Gebe dass das Gericht generell entscheidet, ob eine Namensänderung durchgeführt werden darf. Bei mir war da eine Zusage, allerdings haben da noch Unterlagen von meinen Eltern gefehlt. Und das wurde in dieser Zusage auch so geschrieben. Dass eine Namensänderung erst rechtskräftig ist, wenn die fehlenden Unterlagen eingereicht werden. Es müssen dazu nämlich Mutter, Stiefvater, leiblicher Vater und Kind eine Zustimmung per Erklärung abgeben. Und da fehlt wohl etwas.
      Da ich über 18 bin, können die fehlenden Unterlagen aber nicht einfach nachgereicht werden, da die Namensänderung über diesen Weg nur bis zur Volljährigkeit gemacht werden darf.
      Deshalb muss ich den Weg der öffentlich rechtlichen Namensänderung gehen. Und das dauert leider ewig. Von allen Ämtern habe ich bisher mir sagen dürfen, dass der Urlaub dieses Jahr für mich nicht reichen wird. Außer ich kann auf meinen alten Namen umbuchen. Und das kostet.

  3. Guten Morgen liebe Mareike,

    auch wenn mein Fall bei weitem nicht so dramatisch war, wie deiner, so kann ich definitiv mit dir mitfühlen.
    Bei der Eheanmeldung wurde nach 28 Jahren mein Geburtstort angezweifelt. Ich bin in einem Militärkrankenhaus auf einer Staatsgrenze in den USA geboren. Das Krankenhaus selbst erstellte damals nur „Militärunterlage“, die dann an die Meldestelle gingen. Die Meldestelle war jedoch in einem andren Staat. In den USA kein Problem – in Deutschland leider schon.
    Und so musste ich drei Wochen hoffen und bangen, während eine wirklich nette Mitarbeiterin unseres Rathauses sich durch sämtliche Ämter und Behörden gefragt hat bis sie mir eine befriedigende Antwort geben konnte.
    Zwischenzeitlich habe ich Unterlagen, die auch nach deutschem Recht meinen Geburtsort bestätigen.
    Hätte das deutsche System nicht eingelenkt, hätte das eine kleine Lawine ausgelöst. Denn mit einem deutschen Ausweis, der einen anderen Geburtsort ausweist, als die Amerikanischen Behörden hinterlegt haben, hätte ich wahrscheinlich nicht mehr einfach so in die USA – meine Heimat – einreisen können.

    Wie gesagt, es ist nicht 100%ig das selbe, aber ich kenne das Gefühl, wenn etwas, was für einen selbst total selbstverständlich ist, plötzlich in Frage gestellt wird und deine Welt ein bisschen aus den Fugen gerät.

    Ich wünsche dir viel Kraft und viel Glück, dass sich am Ende alles zum Guten wendet.
    Du schaffst das.

    Liebe Grüße,
    Jessi

  4. […] Aber schaut euch doch einfach das Video an. Dort erzähle ich euch, was ich alles erlebt habe und was für ein Happy End die Geschichte genommen hat 🙂 Ach ja, und natürlich auch, wie es auch mit meinem Blog weiter geht 🙂 Du kennst die Vorgeschichte nicht? Dann schau doch mal hier vorbei: Identität verloren […]

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