Gastbeitrag: Baklava von Insane in the kitchen

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Yay, heute freue ich mich ganz besonders euch ein köstliches Rezept von der lieben Sibel sowie ihren Blog Insane in the Kitchen hier vorstellen zu dürfen. Auch wenn ich sie leider noch nicht persönlich kennen lernen durfte (das sollten wir mal ändern liebe Sibel), fällt sie mir auf Facebook und auf ihrem Blog immer sehr sympathisch auf. Mit ihren, manchmal auch derben, Witzen und ihrer Schlagfertigkeit musste ich schon oft lachen, mit ihren lieben Worten (das kann sie tatsächlich) die Seele schmeicheln und mit ihren köstlichen Rezepten macht sie mir dann auch noch den Mund wässrig.

Ganz besonders toll finde ich an ihrem Blog die türkischen Rezepte (Und nein, das ist alles fern ab von Dönerbudenflair), denn ich liebe türkisches Essen und bin auch sehr gerne zu Gast in einem türkischen Restaurant hier um die Ecke. Genau aus diesem Grund habe ich mir für euch ein türkisches Rezept gewünscht. Mein Wunsch war ihr Befehl und so dürft auch ihr heute in den köstlichen Genuss der türkischen Küche kommen. Falls ihr noch mehr wollt: Ein Besuch bei ihr lohnt sich auf jeden Fall 🙂

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Hallo Ihr Lieben,

Ich bin Sibel von Insane in the Kitchen und freue mich wahnsinnig heute bei Mareike das Ruder übernehmen zu dürfen. Als wir hinter den Kulissen über den Gastbeitrag gesprochen haben, hat sich Mareike eine türkische Süßspeise von mir gewünscht. Nichts leichter als das, mit Sachen, die ordentliche Pfunde auf die Hüften zaubern, kenne ich mich schließlich sehr gut aus.^^

Also entschied ich mich für einen Klassiker aus der Türkei. Jeder, der schon mal Urlaub in der Türkei gemacht hat, kennt sie garantiert. Baklava, das ist ein türkisches Gebäck in Zuckersirup. Ich sage es gleich vorneweg, nichts für Leute, die nicht so sehr auf Süßes stehen, das ist schon eher was für hardcore Fans 😀 Meine türkischen Landsleute machen da keine halben Sachen.^^

Nichtsdestotrotz darf es eben an keiner türkischen Tafel fehlen und wird zu jeder Festlichkeit serviert. Ich liebe sie abgöttisch, auch wenn man kaum mehr als 2 davon hintereinander schafft. Sie sind beim ersten Biss richtig schön kross, dann kommt der Nuss-Geschmack und dann bääääm die Süße!^^

Das Rezept selbst kommt mit ganz wenigen Zutaten aus, die auch jeder zuhause hat. Aber, wenn man es so macht wie meine Oma, ist das wirklich eine nicht zu unterschätzende Arbeit. Die echte Baklava besteht aus 3 Schichten von je 17 hauchdünn ausgerollten Teigplättchen. Und ich meine wirklich hauchdünn. Meine Oma konnte das so gut, dass man durch den Teig hindurch die Hand durchscheinen sah, ohne dass sie riss. Ganz ehrlich: kann ich nicht. Ich kann es nicht mal beinahe so gut, bei mir sehen die Teigplättchen eher nach Pizzaboden maximal Flammkuchenteig aus *hust*

Man kann sich ja heutzutage Gott sei Dank mit fertigem Filo-Teig oder fertigem Baklava-Teig behelfen. Sonst müsste man diese Köstlichkeit aus seinem Speiseplan streichen oder sich 5 Jahre in der Küche einsperren, bis man den schwarzen Gürtel…äh ich meine den goldenen Teigroller erworben hat. Das wollen wir ja nicht. Das Leben ist viel zu kurz dafür, auch wenn ich sonst wirklich immer nur für’s Selbermachen bin, es muss ja für jeden praktikabel sein 🙂

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Ihr braucht:

1 Packung Baklava- oder Filo-Teig (ca. 16-18 Blatt)
250 gr. Walnüsse
250 gr. Butter
1 L Wasser
500 gr. Zucker
Saft aus einer halben Zitrone.
100gr Pistazien

Außerdem braucht Ihr ein Backblech, welches Ihr eingefettet habt.

 

Und so geht’s:

Walnüsse in einem Mörser klein mörsern, allerdings nicht zu fein. Butter in einer kleinen Schüssel bei kleiner Flamme flüssig schmelzen lassen. Eine Schicht Filo- oder Baklava-Teig auf das Backblech geben mit flüssiger Butter ordentlich einstreichen, zweite Schicht drauflegen, diese nun mit Walnüssen gleichmäßig belegen und immer weiter so verfahren bis die letzten 7-8 Schichten erreicht sind, da streue ich keine Walnüsse mehr dazwischen sondern bestreiche sie lediglich mit Butter. Die wird dann nämlich ordentlich knusprig nach dem Backen und das liebe ich. Nun die Baklava mit einem sehr scharfen Messer in Rauten oder Quadrate einschneiden. Rauten sehen besser aus, aber aus Erfahrung kann ich sagen, dass sie auch schwieriger wieder gleichmäßig vom Blech zu holen sind, ohne das sie verrutschen. Wer also eine ruhige Hand hat, darf gerne Rauten schneiden, ich habe mich für Quadrate entschieden. Danach die restliche Butter gleichmäßig über die Baklava verteilen (was Ihr an dieser Stelle über Kalorien in der Butter gehört hat, Ammenmärchen sag ich Euch! Glaubt nicht alles was Ihr hört.^^)

Backofen auf 180°C vorheizen und die Baklava für ca. 30 Minuten goldbraun backen. Achtet darauf, dass sie nicht zu dunkel werden, jeder Backofen ist anders. In der Zwischenzeit einen Topf mit Wasser füllen, auf den Herd stellen und Zucker darin auflösen,  Zitronensaft hinzufügen und zum Sirup köcheln lassen.

Pistazien im Mörser fein mörsern. Nach dem Backen der Baklava den abgekühlten Sirup drüber gießen, jede Raute oder jeden Quadrat mit Pistazien bestreuen.

Das war es schon in der Schnellversion. Ich hoffe Euch hat das Rezept gefallen und Ihr probiert es mal aus. Herzlichen Dank liebe Mareike, dass ich bei Dir zur Gast sein durfte. Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg mit Deinem Blog weiterhin, auf viele süße Beiträge!

In diesem Sinne, habt noch einen wunderschönen Tag!

Liebe Grüße,
Sibel

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