Lasst uns zusammen Rumtopfen Teil 1

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Zuckerschnee: Rumtopf

Habt ihr schon einmal einen Rumtopf selbstgemacht? Ich muss gestehen, dass ich das noch nicht getan habe, ich es aber dieses Jahr unbedingt probieren möchte, da es einfach zu köstlich klingt.
Bis zum Herbst werden monatlich leckere Früchte der Saison mit Rum und Zucker angesetzt und darf dann anschließend bis zum 1. Advent noch ruhen. Wenn sich das mal nicht nach einer lustiger Weihnachtsbäckerei anhört. 😀

Habt ihr Lust, dieses Projekt mit mir zusammen zu machen? Dann ab in die Küche. Ich werde jedes Mal, wenn ich wieder etwas neues hinzugebe einen neuen Blogbeitrag dazu verfassen. Damit ihr auch garantiert nichts vergesst 🙂

Ich würde mich richtig freuen, wenn ihr alle mitmacht und mir auch Fotos zusendet (sei es via Email info@zuckerschnee.de oder Facebook) oder über die sozialen Netzwerke unter dem Hashtag #rumtopfen teilen.

Los geht es mit dem ersten Schritt. Wenn ihr ein paar Kleinigkeiten beachtet ist das gar nicht schwer 🙂

Zutaten:

– 250g Erdbeeren geputzt, ohne Druck- oder fauligen Stellen
– 250g Zucker
– 1/2 Flasche Rum (54%)

– 1 verschließbares Gefäß (ich habe hier ein großes Einmachglas (5 Liter Fassungsvermögen) mit Schelle benutzt, es gibt aber auch den klassischen Rumtopf. Schaut außerdem darauf, dass an den Inhalt kein Licht kommt. Wenn ihr also einen dunklen Keller habt, dann geht ein Glas wie ich es hab hervorragend, oder ihr müsst es irgendwie mit Pappe abdunkeln. Ein Rumtopf ist da klassischer Weise schon dunkel, da er aus Ton besteht)
– kleine Teller, die durch die Öffnung passen

Zubereitung:

Zuerst reinigt ihr gründlich euer Gefäß. Am Besten kurz mit kochendem Wasser ausspülen, damit auch garantiert keine Keime oder sonstiges sich darin befinden. Immerhin bleiben die Früchte bis zum 1. Advent in dem Gefäß und da soll ja schließlich nichts schimmeln. Entstielt und wascht die Erdbeeren und gebt diese im ganzen in euer Gefäß. Verteilt anschließend die 250 g Zucker über die Erdbeeren und füllt diese mit etwa einer halben Flasche Rum auf. Ganz wichtig ist dabei, dass die Erdbeeren komplett mit Rum bedeckt sind.

Wie ihr oben auf dem Bild sehen könnt, treiben die Erdbeeren an der Oberfläche und sind somit nicht bedeckt. Dagegen helfen kleine Teller die ihr am besten auch kurz mit heißem Wasser übergießt und dann auf die Erdbeeren legt, so dass diese runter gedrückt werden.
Nun wird euer Gefäß nur noch verschlossen und an einem kühlen (und dunklen) Ort gelagert. Bei mir steht das Glas im kühlen und dunklen Keller.

Ich würde sagen, was das Thema hier anbelangt: Bis in ein paar Wochen und lasst mir doch fleißig Bilder zukommen 🙂

 

Rumtopfen Teil 1 – Erdbeere
Rumtopfen Teil 2 – Zwetschgen
Rumtopfen Teil 3 – Heidelbeeren
Rumtopfen Teil 4 – Trauben

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