Glühweinplätzchen beim Kuchenbäcker

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Glühweinplätzchen-5

 

Wer mir über die sozialen Netzwerke folgt weiß: Die gute Mareike von Zuckerschnee hat schon Anfang November, als noch kaum einer an Weihnachten im weitesten gedacht hat, Plätzchen gebacken.
Nur wo sind die geblieben? Die Vorweihnachtszeit ist schon halber rum und sie hat nicht ein Plätzchenrezept veröffentlicht. Hat sie die etwa alle ALLEINE gegessen, ohne diese vorher zu fotografieren und ohne das Rezept der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen?!
Natürlich habe ich nicht alle Plätzchen gegessen, bevor ich sie fotografiert und das Rezept notiert habe. Die Plätzchen mussten jetzt nur warten, ,bis sich das Türchen beim Adventskalender vom Kuchenbäcker öffnet. Und dies ist nun heute geschehen 🙂

 

Die Plätzchen die ich Mitte November gebacken habe, waren diese wunderbaren Glühweinplätzchen. Es ist eine Eigenkreation von mir und hat ein paar verrückte Zutaten enthalten. Glühwein und Olivenöl, so viel sei schon ml verraten und sie schmecken sagenhaft. Da können alle anderen einpacken.

 

Also auch wenn ihr schon Plätzchen bis zum Abwinken gebacken habt: Die müssen noch gemacht werden. Jawohl ja.

Also ran an die Plätzchen.

 

Das Rezept gibt es aber nicht hier, sondern wie schon angedeutet beim Tobi vom Kuchenbäcker.

Also schnell hier entlang: >>Glühweinplätzchen<<

 

Zutaten:

Glühwein:

– 1L Rotwein
– 1 unbehandelte Zitrone
– 2 Stangen Zimt
– 3 Nelken
– 4 EL Rohrzucker
– etwas geriebenen Kardamom

 

Plätzchen:

– 300g Mehl
– 90 ml Glühwein
– 90ml mildes Olivenöl
– 100g Zucker
– 1 Prise Salz
– etwas geriebenen Anis
– 3 geriebene Nelken
– 1 TL Vanillezucker
– 4 EL Zimt-Zucker-Gemisch

 

Zubereitung:

Für den Glühwein schneidet ihr die Zitrone in Scheiben und gebt diese zusammen mit dem Liter Wein, den 2 Stangen Zimt, den 3 Nelken, 4 EL Rohrzucker und dem im Mörser zerriebenen Kardamom in einen Topf und erhitzt die Mischung etwas. Lasst es aber nicht kochen, da der Alkohol sonst verfliegt.

Nach dem Erhitzen stellt ihr den Herd aus und lasst das ganze zugedeckt mindestens eine Stunde ziehen. Es darf natürlich auch gerne länger, zum Beispiel über Nacht ziehen. Umso länger er ziehen kann, desto besser schmeckt er natürlich und umso besser schmeckt man ihn später in den Plätzchen. Entnehmt dann nach der Ziehzeit die Zitrone und die Gewürze.

Messt vom fertigen Glühwein die 90ml für eure Plätzchen ab. Den Rest könnt ihr dann nochmals erhitzen und neben dem Backen genießen *hicks* 😀

Gebt den Glühwein zusammen mit 200g Mehl, den 90ml Olivenöl, 100g Zucker, der Prise Salz, dem Anis, den geriebenen Nelken und den Teelöffel Vanillezucker in eine Schüssel und verrührt alles sehr gut. Das Olivenöl ist im Übrigen im Geschmack ein sehr mildes Olivenöl. Ich habe das von A L’Olivier Taggiasca und hat mich für einen halben Liter bei Violas etwa 20 Euro gekostet. Die Qualität des Olivenöls ist hervorragend und kann keinem Supermarktöl das Wasser reichen. Wem das jedoch zu viel Geld ist, für den gibt es auch ein mildes Öl von Bertolli.

Die restlichen 100g Mehl gebt ihr auf die Arbeitsplatte. Knetet dann den Teig auf dem Mehl weiter, bis eine gute Masse zum Ausrollen entsteht. Der Teig also nicht mehr klebt. Rollt diesen dann dünn aus und stecht ihn mit weihnachtlichen Ausstechern aus.

Zum Schluss gebt ihr auf die ausgestochenen, rohen Plätzchen noch etwas Zucker-Zimt-Gemisch und drückt es noch etwas mit ein Löffel fest.

Nun ab damit in den Ofen. Backt die Plätzchen etwa 8 Minuten bei 180°C Ober-Unterhitze.

Ein wirklich klasse Rezept, das sehr lecker schmeckt und vor allem sich wirklich super verarbeiten lässt. Mürbeteig ist nicht ganz so mein Liebling, da er ständig im Kühlschrank ruhen muss und bei zu viel Mehl bröselig wird. Das ist bei diesem Rezept überhaupt nicht der Fall. Also auch sehr gut für Anfänger, oder für diejenigen, die nicht so gerne backen, geeignet. Lasst euch die Plätzchen also ganz entspannt schmecken 

 

Im übrigen: Wer es noch nicht mitbekommen hat, der findet auf meiner Facebookseite täglich die tollen Rezepte aus seinem Adventskalender. Also schnell mal noch liken, bevor ihr dann zum Rezept weiter geht 🙂

Viel Spaß beim Nachbacken.

Fühlt euch gedrückt

Eure Mareike

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Eine Antwort

  1. Hallo Mareike,
    die lesen sich aber lecker, diese Glühweinplätzchen! Ich hab deine Seite beim Schmökern beim Kuchenbäcker entdeckt und werde ganz sicher öfter hier vorbei schauen! Die Glühweinplätzchen könnte ich fast noch schnell nachbacken vor Weihnachten, Glühwein hab ich noch ein Fläschchen offen, da ich heute erst Glühwein-Konfitüre gemacht hab, das käme doch gelegen…;-)
    Frohe Weihnachten und einen lieben Gruß
    July Pfeffer
    http://www.pfefferundkuchen.blogspot.de

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