Vorsicht heiß: Brandteig und ein Blogevent

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Gestern wurde es ja bereits in meinem Geburtstagspost angekündigt und heute wird es hier frisch serviert. Brandteig. Der magische Teig, aus den man Windbeutel und seine kleineren Verwandten Profiteroles machen kann. So heißen nämlich die Windbeutel im Miniformat. Und wer kann diesen schon widerstehen?!

Aber nicht nur Windbeutel lassen sich daraus machen, sondern auch allerhand verschiedene Rezepte. Und zwar von süß bis salzig.

Und da wären wir auch beim Thema: Denn da, wie jeder weiß, ich hier vor allem süße Rezepte präsentiere, seid ihr nun gefragt.  Ja genau IHR liebe Blogger.

Von jetzt bis zum 11. Oktober 2014 habt ihr Zeit eure Rezepte mit Brandteig zu verraten. Dabei ist es egal, ob ihr sie süß oder salzig verarbeitet. Die Bilder werde ich in einem extra Ordner auf Pinterest veröffentlichen, außerdem werde ich die Rezepte bei Einreichung direkt auf Facebook teilen.

Schreibt einfach euren Artikel und hinterlasst mir einen Kommentar unter diesem Beitrag mit einem Link zu eurem Beitrag.

Am Ende des Events wird es hier dann eine Zusammenfassung über alle Rezepte geben.

Wenn ihr einen Blogartikel verfasst, nehmt doch bitte meinen Banner mit, damit auch jeder weiß, wo er eine Fülle an leckeren Rezepten mit Brandteig finden kann.

Außerdem würde ich mich über das Teilen des Events freuen, damit auch eine große Vielfalt an Rezepten entsteht.

 

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Das Rezept des leckeren Brandteigs (ich esse ihn auch einfach so, ohne Füllung gerne), gibt es jetzt. Damit ihr auch gleich starten könnt 🙂

Zutaten (für ca 9 große Teiglinge)

– 250ml Wasser
– 60g Butter
– 1 Prise Salz
– 150g Weizenmehl Type 550
– 25g Speisestärke
– 1 gestrichener TL Backpulver
– 5 Eier

 

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Zubereitung

Zugegeben, Brandteig kann etwas knifflig sein. Also haltet euch genau an die Anleitung. Zumindest wenn ihr ein tolles Ergebnis haben wollt.

Zu aller erst wiegt ihr die 150g Mehl und die 25g Speisestärke ab und siebt dies in eine Schüssel, die ihr gleich neben dem Herd deponiert. Anschließend gebt ihr die 250ml Wasser, die 60g Butter, sowie die Prise Salz in einen Topf. Anstatt Butter könnt ihr aber auch Margarine nehmen. Nun stellt ihr euren Herd auf höchste Hitze und lasst das Gemisch einmal gut aufkochen. So lange, bis die Butter geschmolzen ist. Was recht fix passiert.

Dreht dann den Herd sofort auf halbe Stufe und gebt das Mehl-Speisestärkengemisch auf einmal in die Flüssigkeit. Rührt nun mit einem Kochlöffel die Masse um, bis der Teig leicht anbrennt. Dies erkennt ihr daran, dass sich 1. der Teig sehr gut als Stück vom Boden löst und 2. dadurch, dass sich eine weiße Schicht am Boden ablagert. Keine Sorge, das Angesetzte bekommt man problemlos wieder aus einem normalen Edelstahltopf heraus.

Ist dieser Vorgang passiert, gebt den heißen Teig sofort in eine Rührschüssel. Nun wird unter den heißen Teig ein Ei nach dem anderen einzeln untergerührt. 5 Stück an der Zahl. Dadurch kühlt die Masse ab. Zum Schluss rührt ihr noch den gestrichenen Teelöffel Backpulver unter. Und zwar erst jetzt. Denn zu einem früheren Zeitpunkt würde es sonst schon seine Triebkraft verlieren.

Und nun kommt der Teig aufs Backblech. Hierfür könnt ihr entweder einen Spritzbeutel nehmen, oder wie ich einfach 2 Esslöffel. Lasst ausreichend Platz zwischen den Teiglingen, da sie sehr stark aufgehen.

Nun gebt ihr die Teiglinge in den auf 220 Grad Ober-Unterhitze in den Ofen. Wählt auf keinen Fall die Umluftfunktion. Außerdem fühlen sich die Teiglinge in der mittleren Ebene am Wohlsten. Außerdem solltet ihr die Backofentür während der kompletten Backzeit geschlossen halten, da sie euch sonst zusammen fallen und es dann eher nach klumpig, als nach luftig aussieht.

Nach 15 Minuten ist es dann soweit und die Teiglinge sind zu richtigen Prachtexemplare geworden. Aber auch hier gilt: Bitte nicht die Backofentür sofort aufreißen, sondern nur einen kleinen Spalt öffnen und das Gebäck im Backofen auskühlen lassen.

Aber dann dürfen sie herausgeholt werden und beliebig gefüllt werden.

Und nun ran an die Töpfe und lasst es euch schmecken 🙂 Und vergesst als Blogger nicht noch einen wunderbaren Beitrag zu kreieren 😉

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